2015-2022 Presse-Chronik Causa Alex Schwazer, Fischetto, FIDAL und mehr

>>> 2015-2021 Causa Alex Schwazer
>>> Giuseppe Fischetto, IAAF, FIDAL – Komplotte und mehr

Presse-Chronik

Alex Schwazer gibt nicht auf. Nun klagt er vor dem Europäischen Menchenrechtsgerichtshof gegen die letzte Entscheidung des Schweizer Bundesgerichts, das seine Einsprüche zurück gewiesen hatte.
Ausfühliche Chronik der Causa Schwazer. 16.12.2022:
playthegame.org: Race walker Alex Schwazer continues his fight against sport’s jurisprudence system 

Ein Gutachten von Martial Saugy, in Auftrag gegeben von der WADA, kommt zu dem Ergebnis, Schwazers Urin sei nicht manipuliert wurden, wie es zuletzt im Januar 2021 in Bozen Richter Walter Pelino als vermutlich geschehen festgehalten hatte. 7./8.4.2022:
WADA: Position of WADA in the case of Alex Schwazer confirmed by new reports
Saugy/UNIL: Sample 3959325, collected 01 January 2016, AAF for testosterone Opinion on the manipulation scenario of the investigating judge of the Court of Bolzano (as set out in his decision of 18 February 2021
AIU/WADA: Joint-statement by the Athletics Integrity Unit of World Athletics and the World Anti-Doping Agency in relation to the case of Italian race walker Alex Schwazer
stol.it: WADA-Gutachten widerspricht Bozner Gericht

Ein Gericht in Rom wies die Beschwerde des Arztes Giuseppe Fischetto wegen Verleumdung durch Schwazer und Donati ab.
Schwazer reicht Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. 18.3.2022:
ansa: Schwazer zieht vor EGMR

Das Schweizer Bundesgricht weist Alex Schwazers Revionsantrag aus formalen Gründen ab.  Er hatte auf Aussetzung seiner 8jährigen Wettkampfsperre geklagt. 15.11.2021:
Tageszeitug: Fadenscheiniges Urteil

Die durch das italienische Urteil ins Zwilicht geratene Organistaionen und Institutionen weisen vehement alle Anschultigungen zurück: 22./23.4.2021:
WADA: WADA Statement on Alex Schwazer Case
Ausführliche Analyse des Falles Alex Schwazer. 19.4.2021:
playthegame: Analysis Schwazer vs. Sport: A race walker’s long and winding route towards doping rehabilitation

Bericht zu und über Alex Schwazer. 4.3.2021:
Salto: Der große Mann aus Kalch

Das Verfahren wegen Sportbetrugs gegen Alex Schwazer wurde in Bozen auf Antrag der Staatsanwaltschaft eingestellt. Die Urinprobe, die 2016 zu der Sperre von 8 Jahren des Gehers geführt hatte, sei manipuliert worden, dafür lägen Beweise vor. WA und WADA hätten in der Sache eine ‚undurchsichtige‘ Rolle gespielt. Der Richter schlägt eine Untersuchung gegen die Verbände vor, die Schwazer beschuldigten. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Sportler wegen seiner Aussagen als Kronzeuge diskreditiert werden sollte.
WA und WADA weisen jegliche Schuld zurück und WA besteht darauf, dass die Sperre Schwazers, bestätigt durch das CAS, nicht aufgehoben wird. 18./19./20.2.2021:
ansa.it: Doping case agst Schwazer dismissed
unsertirol24.com: Gericht stellt Verfahren gegen Schwazer ein
spiegel.de: Urinprobe von Geher Schwazer war wahrscheinlich manipuliert
insidethegamess.biz: Italian court says „highly likely“ Schwazer sample was tampered with – WADA refutes claim
corriere.it: Schwazer assolto: «Non fu doping, è stato incastrato». Il Gip archivia, ora la battaglia per tornare
republica.it: Schwazer, World Athletics: „Resta sospeso fino al 2024“. La Wada: „Inorriditi da decisione del Tribunale di Bolzano“
SZ: Tag der Revanche
DLF: Doping oder Komplott?

In Bozen wurde das Beweisverfahren im Falle Alex Schwazer abgeschlossen. Eindeutige Beweise, dass er gedopt hatte, liegen nicht vor. 14.9.2020:
sportnews.bz: Alex Schwazer schöpft neue Hoffnung

Die beiden Ärzte Dr. Giuseppe Fischetto und Dr. Pierluigi Fiorella, ehemals leitend verantwortlich für den Italienischen Leichtathletikverband FIDAL sowie Rita Bottiglieri, ehemalige Mitarbeiterin des FIDAL und des CONI waren im Dezember 2019 in der Revision vom Landgericht Bozen frei gesprochen worden. Das Nationale Anti-Dopinggericht schloss sich nun dieser Beurteilung an. Erstinstanzlich waren die drei 2018 zu Gefängnisstrafen verurteilt worden.
Die Anhörung zu den Ergebnissen der Untersuchung von 50 Proben, die Freiwillige abgegeben haben zur Feststellung der Testosteronlevels und des DNA-Lagerverhaltens in Urinproben, wurde auf den 14.9.2020 verschoben. 22.7.2020:
raisport.rai.it: Doping: caso Schwazer, l’udienza slitta a settembre

Das Schweizer Bundesgericht lehnte den Einspruch von Alex Schwazer gegen seine 8-Jahressperre ab. In Bozen läuft allerdings noch eine vom Staatsanwalt in Auftrag gegebene Untersuchung über mögliche Manipulationen einer Urinprobe, die Schwazer schaden sollten. 5.5.2020:
sportnews.bz: Nächster Dämpfer: Das war’s wohl für Alex Schwazer

Um mögliche Manipulationen mit Schwazers Urin festzustellen, wurden vom ermittelnden Richter am Gericht in Bozen Walter Pelino im Oktober weitere Untersuchungen angeordnet. Dazu sei der Urin von 50 Athleten zur Feststellung der Testosteronlevels und des DNA-Lagerverhaltens in Urinproben nötig. Die WADA und die IAAF wurden aufgefordert, ihre Unterlagen zum Fall herauszugeben und Urinproben von Sportlern zur Verfügung zu stellen. Beide sind der Anordnung nicht nachgekommen. Am 11.12.2020 hat am Gericht hierzu eine weitere Verhandlung stattgefunden, auf der die WADA erklärte, ihr stünden nur 4 Proben zur Verfügung, die passen würden, diese könne sie aber aus Datenschutzgründen nicht herausgeben. Im Oktober war vom Richter auch eine Aufforderung an den Italienischen Leichtathletikverband FIDAL ergangen, 50 Athleten zu finden, die freiwillig eine Urinprobe zur Verfügung stellen würden. Ein FIDAL-Vertreter sicherte dies bei der Verhandlung zu, da der Verband selbst großes Interesse habe, an der Aufklärung dieses Falles. Die nächste Gerichtsverhandlung wurde auf den 22.7.2020 gelegt. 11./12.12.2019:
stol.it: Fall Schwazer: Verhandlung auf 22. Juli 2020 vertagt
repubblica.it: Doping, Schwazer: „Tokyo? Ho ancora fiducia“. Pronto ricorso alla Corte dei diritti dell’uomo

Die Sportärzte Pierluigi Fiorella und Giuseppe Fischetto sowie Sport-Funktionärin Rita Bottiglieri wurden in der Berufung vor dem Oberlandesgericht Bozen frei gesprochen. In erster Instanz waren die Ärzte je zu 2 Jahren Haft, die frühere technische Leiterin von Fidal zu 9 Monaten Haft verurteilt worden.
Zeitgleich entschied das Schweizer Bundesgericht gegen Alex Schwazers Antrag auf Aussetzung seiner Sperre. Es fehle noch an ausreichender Glaubwürdigkeit für eine Manipulation des Urins im Januar 2016. Die Hauptverhandlung folgt. 10.12.2019:
stol.it: Doping-Prozess: Sportärzte und Funktionärin freigesprochen
repubblica.it: Doping, Tribunale Losanna gela Schwazer: no a sospensione squalifica, addio Tokyo 2020

Der ermittelnde Richter am Gericht in Bozen Walter Pelino legte seinen Bericht zur Sache Alex Schwazer vor. Darin äußerte er starke Verdachtsmomente hinsichtlich des Manipulationsvorwurfs an Schwazers Urinprobe seitens der beteiligten Institutionen. Der Bericht geht auch an das Kölner Berufungsgericht mit der Frage, ob hier 2017 Untersuchungen stattfanden, als eine Emailkonversation zwischen IAAF-Jurist Ross Wenzel, Hans Geyer vom Kölner Anti-Doping-Labor und Thomas Capdevielle, IAAF-Anti-Doping-Verantwortlicher durch Fancy Bears bekannt wurde, in der von einer Verschwörung (conspiracy) gegen Schwazer die Rede war. Pelino fordert den Italienischen Leichtathletikverband auf, sich an Untersuchungen zu beteiligen, an denen sich 50 Athleten freiwillig zu einer Urinprobe zur Feststellung der Testosteronlevels und des DNA-Lagerverhaltens in Urinproben erklären müssten. Die WADA wird aufgefordert Ihre Unteralgen zum Fall herauszugeben und der Leiter des Kölner Analyselabors Hans Geyer muss erklären, warum er falsche Angaben zur Urinmenge gemacht hat. Das Verfahren würde sich damit aber bis nächsten Sommer hinziehen. Würde aber nicht weiter ermittelt, blieben tiefgreifende Zweifel an der Integrität von Schwazer, der IAAF, der WADA und des Kölner Labors zurück. 17./21.10.2019:
gazzetta.it: Caso Schwazer, ecco perché l’ipotesi „manipolazione“ è credibile
corriere.it: Injured party becomes main suspect in Schwazer doping case
sportnews.bz: Fall Schwazer: Richter verordnet weitere Untersuchungen
repubblica.it: Doping, caso Schwazer: il gip dispone supplemento di perizia. „L’ipotesi della manipolazione rimane in campo“
tageszeitung.it: Wie manipuliert wurde

Wie ist der Stand im Falle Alex Schwazer? Ursprünglich war für den Hebst 2018 ein Ergebnis der Nachuntersuchungen seiner Urinproben angeordnet von der Bozener Staatsanwaltschaft erwartet worden, doch es blieb ruhig zu dem Fall. In einem Interview der Gazzetta dello Sport mit Schwazer erklärt der Sportler, dass die entscheidende Frage wohl die Konzentration der DNA in den Proben sei. Untersuchungen mit 100 Vergleichsproben anderer Personen, hätten gezeigt, dass sich die DNA-Konzentrationen über den vorliegenden langen Zeitraum von über 2 Jahren verringerten, sich die DNA-Konzentration von Schwazer in den vorliegenden Proben aber anders verhalte. Damit könnte der Vorwurf, die Urinproben seien manipuliert worden, an Glaubwürdigkeit gewinnen. Die abschließende Bewertung steht noch aus. 19.2.2019:
gazzetta.it: Schwazer, doping: „L’inchiesta dimostrerà che ero pulito“

salto.bz veröffentlichte Auszüge eines Emailverkehrs zwischen Funktionären und Anwälten der IAAF im Falle der Klage von Alex Schwazer in Bozen Anfang 2017. Daraus wird deutlich, dass das Vorgehen der IAAF – Verhinderung des DNA-Tests von Schwazers Urinprobe im Carabnieri-Labor Parma – mit der WADA abgesprochen wurde. 10.11.2018:
salto.bz: Komplott gegen Schwazer

Hintergrund: Die Proben gingen 2018 nach Parma. Mitte des Jahres wurde eine Vergleichsstudie, mit der geprüft wurde, ob Manipulationen vorliegen, durchgeführt. Erste Meldungen sprechen davon, dass der Urin zu Ungunsten Schwazers verändert wurde. Die IAAF hat ebenfalls eine Studie in Auftrag gegeben, die das Gegenteil beweisen soll. Ergebnisse liegen öffentlich bis heute nicht vor.
ilsussidiario.net: CASO SCHWAZER/ 1. L’esame del Dna rivela la manipolazione delle urine (esclusiva), 27.7.2018
playthebame.org: The re-testing of Italian race walker Alex Schwazer’s urine samples shows anomalies that could help his year-long legal fight to get cleared of a 2016-doping conviction , 30.8.2018

Anfang September könnte die Staatsanwaltschaft Bozen Näheres zum Fall Alex Schwazer mitteilen.
Ende Juli wurde bekannt, dass die Urinproben von Alex Schwazer Spuren von Manipulationen aufweisen. Der Geher, schon einmal wegen Dopings gesperrt, hatte sich zusammen mit Sandro Donati gegen den positiven Dopingnachweis gewehrt, durch die er von den letzten Olympischen Spielen ausgeschlossen wurde. Donati war Trainer von Schwazer und versuchte mit ihm darzulegen, dass dieser auch ohne Doping zu Spitzenleistungen fähig war. Im Zuge der Auseinandersetzungen gerieten auch hohe Funktionäre wie Arzt Giuseppe Fischetto unter Manipulationsverdacht. Fragen muss sich zudem das Kölner Anti-Doping-Labor stellen müssen. Gegenwärtig findet eine Vergleichsstudie statt, mit der die Manipulation zweifelsfrei nachgewiesen werden könnte. Die IAAF hat ebenfalls eine Studie in Auftrag gegeben, die das Gegenteil beweisen soll. 22./30.8.2018:
altoadige.it: Una vita in dieci anni: dall’oro alle provette, Schwazer si racconta
playthegame.org: New analysis could be a turning point in Alex Schwazer’s doping case

Nun scheint es festzustehen, die Urinproben von Alex Schwazer weisen Spuren von Manipulationen auf. Der Geher, schon einmal wegen Dopings gesperrt, hatte sich zusammen mit Sandro Donati gegen den positiven Dopingnachweis gewehrt, durch die er von den letzten Olympischen Spielen ausgeschlossen wurde. Donati war Trainer von Schwazer und versuchte mit ihm darzulegen, dass dieser auch ohne Doping zu Spitzenleistungen fähig war. Im Zuge der Auseinandersetzungen gerieten auch hohe Funktionäre wie Arzt Giuseppe Fischetto unter Manipulationsverdacht. Fragen muss sich zudem das Kölner Anti-Doping-Labor stellen müssen. Gegenwärtig findet eine Vergleichsstudie statt, mit der die Manipulation zweifelsfrei nachgewiesen werden könnte. Die IAAF hat ebenfalls eine Studie in Auftrag gegeben, die das Gegenteil beweisen soll.
Die vollständige Expertise der Untersuchungsergebnisse für die Bozener Staatsanwaltschaft wird Anfang September erwartet. 27.7.2018:
unsertirol24: Alex Schwazer wurde offenbar tatsächlich reingelegt
stol.it: Schwazer: Unregelmäßigkeiten bei den Urinproben
salto.biz: Die Manipulation

Ab dem 27.2.2018 werden in Parma, Italien, die Urinproben von Alex Schwazer nachgetestet, in denen 2016 mit einem Wiederholungstest geringe Spuren von synthetischem Testosteron gefunden wurden. Die italienischen Ermittlungsbehörden in Parma untersuchen, ob eine Manipulation vorliegt. 18.2.2018:
stol.it: Fall Schwazer: Doping-Proben werden endlich analysiert

Die beiden italienischen Verbands-Sportärzte Pierluigi Fiorella und Giuseppe Fischetto wurden zu je zwei Jahre Gefängnis auf Bewährung einschließlich Berufsverbot und einer Geldstrafe verurteilt. Leichtathletikverbandsfunktionärin Rita Bottiglieri erhielt ein 9monatige Haftstrafe. Der Vorwurf lautet, von einem Dopingverdacht gewusst, ihn aber nicht gemeldet zu haben, damit hätten sie Doping begünstigt. Die Anklagen beruhten u.a. auf Aussagen Alex Schwazers, der nach seiner Überführung mit den Anti-Doping-Behörden zusammen gearbeitet hat. Das aktuell laufende Verfahren gegen Schwazer könnte ein Versuch sein, Schwazer zu diskriminieren. Giuseppe Fischetto fiel n der jüngsten Dopingaffaire um Schwazer mit Glaubwürdigkeitsproblemen auf. Er ist auch Anti-Doping-Beauftragter der IAAF. 25./28.1.2018:
stol.it: Schwazers Sportärzte zu Haftstrafen verurteilt
repubblica.it: Atletica, doping; caso Schwazer: condannati i medici Fidal
tageszeitung.it: Die IAAF-Obstruktion
Hintergrund tageszeitung. it: Die abgehörten Telefonate, 21.8.2017

Die Übersendung von Alex Schwazers Dopingproben nach Bozen zur neueren Analyse verzögerte sich erneut. 22.12.2017:
stol.it: Fall Schwazer: Doping-Labor blockt weiter

Der Chefarzt des Leichtathletikverbandes FIDAL und IAAF-Funktionär Giuseppe Fischetto, der FIDAL-Sportarzt Pierluigi Fiorella und die ehemalige Verbands-Funktionärin Rita Botteglieri könnten in Kürze wegen Beihilfe zum Doping nach dem italienischen Anti-Doping-Gesetz verurteilt werden. Ihnen wird vorgeworfen vom EPO-Doping Alex Schwazers 2012 gewusst und nichts dagegen unternommen zu haben. Giuseppe Fischetto fiel auch in der jüngsten Dopingaffaire um Schwazer mit Glaubwürdigkeitsproblemen auf. 25.10.2017:
tageszeitung.it: Spannung vor dem Urteil
New York Times: Officials Covered Up Italian Olympian’s Doping, Investigators Say, 18.6.2013
tageszeitung.it: Die abgehörten Telefonate, 21.8.2017

Das Oberlandesgericht Köln erlaubte in der Revision die Herausgabe eines Teils der B-Probe von Alex Schwazer zu erneuter Untersuchung in Italien. Schwazer bestreitet gedopt zu haben und versucht gerichtlich nachweisen zu lassen, dass seine Probe manipuliert wurde. 13.10.2017:
stol.it: Alex Schwazer: Teilerfolg im Streit um Urinprobe

Funktionär Fischetto und seine Kenntnisse über dopingverdächtige Blutwerte. Abgehörte Telefonate. 14./28.8.2017
playthegame.org: German television questions the credibility of IAAF Anti-Doping Delegate
tageszeitung.it: Die abgehörten Telefonate

Giuseppe Fischetto ist gegenwärtig Anti-Doping-Beauftragter der Leichtathletik-WM. Allerdings ist er selbst als fragwürdig einzustufen, auch wenn die IAAF es anders sieht. 11./21.8.2017:
tageszeitung.it: Die abgehörten Telefonate
New York Times: Officials Covered Up Italian Olympian’s Doping, Investigators Say, 18.6.2013
tageszeitung.it: Das Komplott, 6.8.2016

Das Kölner Oberlandesgericht entschied, dass eine Teilmenge des Urins nach Bozen zur Untersuchung geschickt werden muss. 14.7.2017:
olg-koeln.nrw.de: Dopingvorwurf – Herausgabe einer Urinprobe nach Italien

Die von Fancy Bears gehackten Emails zum Fall Schwazer werfen ein schlechtes Licht auf IAAF und WADA. Die Kritik und Zweifel von Sandro Donati und Alex Schwazer an der positiven Probe Schwazers bekommen kräftige Nahrung. 6./7.7.2017:
salto.bz: Affaire „Part of the plot against AS“
salto.bz: Affaire „Thanks Thomas“

Fancy Bears veröffentlichte Emails, die sie bei der IAAF gehackt haben. Dabei geht es um die Fälle Alex Schwazer und Molly Beckwith-Ludlow, aber auch um die Operacion puerto, um Probleme mit Dopingkontrollen in Kenia, Namenslisten mit Befunden aus dem Biologischen Pass, die Einbindung von Interpol u.a.m.. 5./6.7.2017:
letsrun.com: Fancy Bears Hack Releases Documents That Say Many Of Track and Field’s Biggest Stars Were “Likely Doping.” See The Latest Fancy Bears Documents Here
telegraph.co.uk: New Fancy Bears leak says IAAF cleared Mo Farah after doping fear
the guardian: Mo Farah was suspected, then cleared, of doping by IAAF expert
sportsintegrityinitiative.com: Athletics stars tagged as ‘likely doping’ in IAAF hack

Der Streit um das genehme Analyselabor für die Nachanalyse des Urins von Alex Schwarzer geht in die nächste Runde. Nun muss das Oberlandesgericht in Köln entscheiden. 24.2.2017:
stol.it: Fall Schwazer: Probe soll in Köln bleiben

Alex Schwazers zweite Urinprobe, die synthetische Testosteronspuren aufwies und zu einer weiteren Sperre des Athleten führte, wird nun im Zuge staatsanwaltlicher Ermittlungen in Bozen einer DNA-Probe unterzogen. 20./23./24.9.2016:
insidethegames.biz: Doping sample of banned race walker Schwazer seized for DNA tests, reports claim
tageszeitung.it: Der DNA-Test
SZ: Urinprobe für den Staatsanwalt
DLF: „Es sprechen viele Dinge für ein Komplott“

Das CAS wies Alex Schwazers Einspruch gegen seine 8-Jahres-Sperre zurück. Damit berücksichtigte es nicht die von Schwazer vorgebrachten Vorwürfe, wonach seine positive Probe im Juni 2016 auf Sabotage beruhen könnte. Es gäbe Hinweise wonach Giuseppe Fischetto, Mitglied der IAAF-Doping Kommission, die aus dem Januar stammende Probe nachträglich manipulieren und erneut untersuchen ließ. Es könnte sich damit um einen späten Racheakt gegenüber Sandro Donati handeln. 9./11.8.2016:
CAS/TAS: CAS dismisses the appeal filed by Alex Schwazer
sportsintegrityinitiative.com: IAAF sabotage alleged in testing of Alex Schwazer

Im Fall Schwazer wird weiterhin gerätselt. Der in Medien verbreiteten Annahme, die positive Probe sei einem Testosteron verseuchtem Steak anzulasten, wird von Schwazer und seinem Anwalt widersprochen. 26.6.2016:
stol.it: Fall Schwazer: „Das ist nicht unsere Verteidigungstaktik“

Gegen 26 italienische Leichtathleten waren im Zuge der Ermittlungen um Alex Schwazer Hinweise auf Vermeidung von Dopingkontrollen aufgetaucht – Affaire „Olimpia“. 8 von ihnen wurden jetzt frei gesprochen. 21.3.2016:
CONI: Indagine „Olimpia“: TNA assolve Donato, Greco, Howe, Incerti, Lalli, Meucci, Pertile e Salis
stol.it: Noch kein Freispruch: Südtiroler können trotzdem aufatmen

In Bozen stehen ab 25.11.2015 Giuseppe Fischetto, Mitglied der Ärztekommission des italienischen Leichtathletikverbandes FIDAL, und Rita Bottiglieri, FIDAL-Funktionärin, vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen Doping unterstützt und davon gewusst zu haben. Kronzeuge ist Alex Schwazer. 25.11.2015:
stol.it: Doping-Verfahren in Bozen: „Die wussten etwas“

ARD-Doku zu möglichem Wissen von Doping in der internationalen Leichtathletik anhand auffälliger Blutwerte.10.8.2015
sportschau.de: Geheimsache Doping – Im Schattenreich der Leichtathletik

Geher Alex Schwazer hat als Kronzeuge ausgesagt und dafür eine Reduktion seiner Dopingstrafe erhalten. Unterstützt wurde er dabei von Sandro Donati der nun Schwazer, der sich einem freiwilligen Kontrollprogramm unterziehen wird, bis zu den Olympischen Spielen in Rio betreuen will. 1.4.2015:
stol.it: „Ohne Donati wäre ich wohl nicht zurückgekommen“

Alex Schwazer, italienischer Geher, erhielt im Vergleichsverfahren eine 8monatige Haftstrafe auf Bewährung plus 6000 € Strafe für EPO-Doping. Das sportrechtliche Urteil steht noch aus. 22.12.2014:
stol: Schlussstrich im Fall Alex Schwazer

Im Zuge der Dopingermittlungen um Alex Schwazer gerieten auch der Italienische Leichtathletikverband sowie das Italienische Olympische Kommittee CONI, dem gleichzeitig die Aufgaben einer Antidoping-Agentur obliegen, ins Visier. Nun wird die Gründung einer unabhängigen NADA diskutiert. 12.10.2014:
la Repubblica: Coni, nuova agenzia antidoping „È ora di cancellare i sospetti“